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am 8. März

Resolution zum Frauen*Volksbegehren beschlossen

Webredaktion der Grünen Hernals - Frauen* sind gleich viel wert. Frauen* verdienen gleich viel Geld. Die Ziele des Frauen*Volksbegehrens nützen allen Menschen, Frauen* und Männern*, Mädchen* und Buben*.

Diese Resolution wurde von der Bezirksvertretung Hernals

Zum Internationalen Frauentag 2018 im Zeichen des Frauen*Volksbegehrens 2.0 - Du sollst begehren



beschlossen:

Die Bezirksvertretung Hernals steht voll hinter den Zielen desFrauen*Volksbegehrens.

Darum ist es für uns selbstverständlich, dass wir das Frauen*Volksbegehren 2.0 unterstützen.

Ein lautes, gemeinsames Aufbegehren gegen den frauenpolitischen Stillstand in diesem Lande ist von Nöten. Schlechte Bezahlung, Gewalt, verminderte Berufschancen von Frauen sind kein Naturgesetz sondern gesellschaftlich und politisch gemachte Zustände, die wir ändern können.

100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts und 20 Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren ist eine starke Stimme für Frauenrechte so notwendig und wichtig wie eh und je. Das Frauen*Volksbegehren umfasst neun Forderungen für ein gleichberechtigtes Leben von Frauen und Männern in Österreich:


  • Macht teilen
  • Geld teilen
  • Arbeit verteilen
  • Armut bekämpfen
  • Wahlfreiheit ermöglichen
  • Vielfalt leben
  • Selbstbestimmen
  • Gewalt verhindern
  • Schutz gewähren
Wir erheben unsere Stimmen.

Für unser Großmütter und Mütter.

Für uns.

Für unsere Kinder und Enkelkinder.

Für alle, die nach uns kommen.

Wir sind stark.



Frauen*Volksbegehren 2.0

www.frauenvolksbegehren.at



Erstmals kann auch online mit BürgerInnenkarte unterschrieben werden. Was das Frauen*Volksbegehren will und wie es unterstützt werden kann, beschreibt Karin Stanger, Mitarbeiterin im Kommunikationsteam des Frauen*Volksbegehrens.

100 Jahre Frauenwahlrecht, 20 Jahre erstes Frauen*volksbegehren

100 Jahre nach Einführung des Frauen*Wahlrechts und gut 20 Jahre nach dem ersten  Frauenvolksbegehren fordert das Frauen*Volksbegehren 2018 völlige Gleichwertigkeit von Frauen* und
Männern*.

20 Jahre ist es her, dass fast 650.000 Menschen das 1. Frauen*Volksbegehren unterschrieben und sich damit für die Gleichstellung von Frauen* und Männern* in Österreich

stark gemacht haben: Zu einer tatsächlichen echten Gleichwertigkeit von Mann* und Frau* hat das nicht geführt. Nur zwei Forderungen von 11 wurden umgesetzt, Probleme, wie die ökonomische
Abhängigkeit von Frauen* bestehen weiterhin.

Daher ist das Frauen*Volksbegehren notwendig, um unnachgiebig die Gleichwertigkeit von Männern* und Frauen* in Österreich zu fordern. Eine breite Bewegung tritt nun an, um vollkommene rechtliche, ökonomische und soziale Gleichstellung der Geschlechter in Österreich einzufordern. Die Verbesserung der
Lebensrealitäten von Frauen* muss auf der politischen Tagesordnung oberste Priorität haben. Ob Gewaltschutz, sexuelle Selbstbestimmung und ein vielfältiges Frauen*bild in Medien, ob Kinderbetreuung,
Arbeitszeitverkürzung, Aufstiegschancen oder die Vertretung in politischen Gremien: Es geht um echte Chancengleichheit, echte Selbstbestimmung, echte Wahlfreiheit.


Gerade zur rechten Zeit


Die politischen Ereignisse in Österreich
und der Blick über unsere Grenzen hinaus lassen viele Menschen erschrecken. Anstatt die konkreten Anliegen und Bedürfnisse von Frauen* ernst zu nehmen und Maßnahmen zu setzen, schränken konservative Kräfte weibliche Freiheit und Selbstbestimmung immer weiter ein.

Es droht ein Rückschritt. Frauen* verdienen bei uns weiterhin knapp ein Viertel weniger als Männer. Ihr Zugang zum Arbeitsmarkt ist durch Diskriminierung beschränkt.  Die Geldbörse entscheidet, wie selbstbestimmt Frauen leben können.


Uns wird nichts geschenkt!


Die Geschichte der letzten Jahrhunderte zeigt: Nur konsequentes, beharrliches und lautes Einfordern führt Stück für Stück zu einer Verbesserung der Lebenssituation von Frauen*.


In den 100 Jahren seit Einführung des Frauen*Wahlrechts
haben Frauen* immer wieder ihre Freiheit erkämpft und erstritten.

Als bundesweiter Verein organisiert ist das Frauen*Volksbegehren zunehmend in allen Bundesländern vernetzt. Neben den aktionistas*-Gruppen, die diverse Veranstaltungen in ganz Österreich organisieren, hat das Frauen*Volksbegehren ein großes juristisches Team und eine Budgetabteilung. Die Finanzierung wurde zum Großteil über eine Crowdfunding Kampagne aufgestellt.


Die nächsten Schritte zur Eintragung


Ein Volksbegehren ist ein Instrument der direkten Demokratie in Österreich. Genau 8.401 Unterstützungserklärungen braucht es, um ein österreichweites Volksbegehren einreichen zu
können.

Bis 12. März sammelt das Frauen*Volksbegehren in jedem Bundesland die benötigten
Unterstützungserklärungen. Unterschrieben werden kann in Wien im Magistratisches Bezirksamt und anderswo in jedem Gemeindeamt oder eben mit der digitalen Signatur durch die persönliche Bürger*innenkarte.


​Danach wird das Frauen*Volksbegehren beim Innenministerium zur Einreichung gebracht.
Frühesten 8 Wochen und einen Tag nach Abgabe der Unterstützungserklärungen, spätestens aber sechs Monate und drei Wochen danach kann die Eintragungswoche vom Innenminister datiert werden. Ab einer Anzahl von 100.000 Unterschriften muss ein Volksbegehren im Nationalrat diskutiert werden.


Eintragungswoche


Wichtig für das Gelingen eines Volksbegehrens ist nicht zuletzt die Kalenderwoche, in der ein solches abgehalten wird. Wird die Eintragungswoche beispielsweise in die Schulferien gelegt, ist das Erreichen möglichst vieler Unterschriften naturgemäß viel schwieriger. Das Innenministerium legt das Datum fest – die Antragsteller*innen können aber vorab einen Wunschtermin nennen.

​Um  viele Menschen in Österreich erreichen zu können, soll die Eintragungswoche des Frauen*Volksbegehrens Ende Mai 2018 stattfinden.
Das Frauen*Volksbegehren hofft auf Berücksichtigung, um möglichst
faire Bedingungen zu erhalten.


Mehr Infos: www.frauenvolksbegehren.at


Wir Grünen in Hernals unterstützen die Forderungen und Anliegen des Frauen*Volksbegehrens!

Unsere Bitte: Unterstütz auch Du die Einleitung des Volksbegehrens
mit deiner Unterschrift am Bezirksamt!